Typische Modelle in dieser Klasse
- Verbrenner: VW Passat (~42k), BMW 3er Touring (~48k), Audi A4 (~46k), Mercedes C-Klasse (~50k), Skoda Superb (~38k)
- E-Auto: VW ID.4 (~50k), Tesla Model Y RWD (~46k), Skoda Enyaq (~45k), Hyundai Ioniq 5 (~48k)
- Plug-in-Hybrid: BMW 330e (~50k), Audi A4 TFSI e (~52k) — Vorsicht: nur begünstigt bei ≥80 km E-Reichweite
Versteuerung im Vergleich
| Variante | Privatnutzung | +Arbeitsweg (20 km) | Gesamt/Monat |
|---|---|---|---|
| Verbrenner (1%) | 500 € | 300 € | 800 € |
| Plug-in-Hybrid begünstigt (0,5%) | 250 € | 150 € | 400 € |
| E-Auto (0,25%) | 125 € | 75 € | 200 € |
Bei einem Steuersatz von 40% ergibt das eine effektive monatliche Belastung von 320 € (Verbrenner), 160 € (Hybrid) oder 80 € (E-Auto).
Wann lohnt sich der Dienstwagen in dieser Klasse?
Bei einem BLP von 45-50k ist der TCO-Vorteil meist deutlich positiv — ein vergleichbares Privatauto kostet inkl. AfA, Versicherung, Wartung und Sprit ca. 600-700 €/Monat. Selbst nach Dienstwagen-Steuer (320 €) bleibt eine effektive Ersparnis von 250-380 €/Monat.
Bei einem E-Dienstwagen ist die Rechnung noch eindeutiger: Der TCO liegt bei ca. 80 €/Monat — gegen ca. 580 €/Monat fürs Privatauto. Ersparnis: ~500 €/Monat oder 6.000 €/Jahr.
Schnellberechnung
Dienstwagen 45.000 €
Geldwerter Vorteil pro Monat
720,00 €
1%-Regel (Verbrenner) · 0,03%-Pauschale
- Privatnutzung:
- 450,00 €
- Arbeitsweg:
- 270,00 €
Vollständige Analyse mit TCO-Vergleich: Hauptrechner →
Häufige Fragen
Was ist mit Sonderausstattung?
Alle ab Werk verbauten Extras zählen zum BLP — auch wenn sie als Bonus oder Aktion beworben werden. Bei Konfigurationen mit viel Ausstattung kann der BLP schnell von 38k auf 50k+ steigen.
Lohnt sich Plug-in-Hybrid in dieser Klasse?
Nur wenn er die 80-km-E-Reichweite erfüllt. Viele Hybride mit ~30-40 km E-Reichweite werden mit voller 1%-Regel versteuert — und sind dann teurer als reine Verbrenner gleicher Klasse.
Sind das auch typische Leasing-Klassen?
Ja, der BLP-Bereich bis 50k ist typisch für Standard-Firmenwagen-Leasing. Leasing ändert die steuerliche Behandlung NICHT — entscheidend ist immer der BLP, nicht die Leasingrate.